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„App Rejections“ und die Frage der Zensur

In der letzten Zeit war des öfteren davon zu hören, dass Apps aus mehr oder weniger fadenscheinigen Gründen aus Apples App Store entfernt wurden. Einer dieser Entwickler, dessen App von Apple abgelehnt worden war, hat mit „App Rejections“ nun ein Blog ins Leben gerufen der dazu dienen soll, dass auch andere Entwickler mit ähnlichen Erfahrungen darüber berichten und sich austauschen können. Der Gründer von apprejections.com Adam Martin sagt, dass er mit dieser Maßnahme dazu beitragen möchte, dass „der Entwicklungsprozess einer iPhone-App in Zukunft problemloser funktioniert“.

Immerhin stecken die Entwickler dieser Apps nicht selten eine Menge Zeit und auch Geld in den Entwicklungsprozess, so dass sie eine Ablehnung durch Apple besonders hart trifft, da all die Mühe und auch der finanzielle Aufwand völlig umsonst war. Immerhin ist Apple auch relativ kritisch, was die Zulassung für seine Apps betrifft, so wurde in der vergangenen Woche erst die App des Stern-Magazins aus dem App-Store verbannt, weil sie angeblich zu viel nackte Haut präsentiert.

Ganz anders geht zum Beispiel Google mit diesem Thema um, denn dort sind immerhin auch solche Anwendungen erlaubt, die nicht über den Android Market zur Verfügung gestellt werden. Zwar hat auch Google bislang anrüchige Inhalte verbannt, das könnte sich vielleicht aber schon bald ändern, denn der neue Anbieter MiKandi strebt nun an, das Tabu mit einer neuen Geschäftsidee zu brechen, indem sie unabhängigen Entwicklern die Chance geben wollen, ihre – sagen wir mal – erotisch bis prornografischen Anwendungen über MiKandi zu vertreiben. Natürlich sind diese dann erst ab 18 Jahren freigegeben, aber immerhin. Man darf also gespannt sein, was sich in diesem Bereich noch so tun wird.



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