Montag, 22. Februar 2010
Apple löscht “freizügige” Apps, Diskussionen über Altersfreigaben, etc.
Umso länger man darüber nachdenkt, umso schräger wird die ganze Geschichte um Apple und ihre Policy im Bezug auf Apps, die in irgendeinerweise “sexuelle” Inhalte haben.
Rückblick: Am Wochenende kamen die News auf, dass zahlreiche Apps aus dem Store wieder entfernt worden, nachdem sie teils monatelang erhältlich waren. Darunter sind App wie Wobble und SuicideGirls, die ziemlich freizügige Einblicke auf Damen gewährten ![]()
TechCrunch berichtete von den Löschvorgängen und fragte bei Apple nach. Es gab auch eine Antwort inklusive Erklärungsversuch:
“Whenever we receive customer complaints about objectionable content we review them. If we find apps that contain inappropriate material we remove them from the App Store and request the developer to make any necessary changes to their apps in order to be distributed by Apple.”
Kurz zusammengefasst, man handele bei Apple vor allem, wenn es Beschwerden von Seiten der Nutzer gibt. Es muss sich also wer beschwert haben… Prüde, wie es die Amerikaner in der Öffentlichkeit sind, ist das nun nicht überraschend. Man muss sich nur fragen, wieso Apple nicht von Anfang an klare Fakten schafft.
Eine App erst zuzulassen und dann wieder zu entfernen kann ich verstehen, wenn es sich um Urheberrechtsverletzungen handelt, aber nicht, wenn es um nackte Frauen geht. Hier geht es anscheinend vor allem einmal mehr um das Problem der Zugänglichkeit. Das Problem ist so alt wie die Diskussionen über Altersfreigaben allgemein, und kann sicher auch von Apple nicht zur Zufriedenheit gelöst werden.
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