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Apple verliert vor Gericht gegen Motorola

Auch mit Motorola befindet sich Apple im Rechtsstreit um Patente und es scheint als ob sich die Niederlagen für den kalifornischen Kultkonzern langsam häufen, denn auch in Deutschland musste man nun eine solche in Kauf nehmen, nachdem man vor Gericht bereits in Australien und den vereinigten Staaten auf Granit gestoßen war.

Apple nimmt seine Patentrechte ziemlich ernst, was sich mit der langwierigen Fehde gegen Samsung belegen lässt. Vor Motorola hingegen kehren sich die Vorwürfe ins Gegenteil, denn das Konkurrenzunternehmen wirft seinerseits Apple die Verletzung an gewissen Patentrechten vor, die sich vor allem auf ein GPRS-Bauteil beziehen.

Vor dem Landgericht in Mannheim ist letzten Endes nun das Urteil gefallen, dass Apple keine Geräte verkaufen oder liefern darf welche bestimmte Verfahren zum Einsatz bringen. Man habe sich im Vorfeld nicht mit Motorola über die Verwendung der GPS-Bauteile geeinigt und müsse nun eine Einstweilige Verfügung hinnehmen. Konkret richtet sich diese gegen Apple Sales International mit Sitz in Irland. Die Tochtergesellschaft ist zuständig für den Import.

Schlimmstenfalls könnte es nun zum Verkaufsstopp von iPhones und iPads in Deutschland kommen. Allerdings hat Apple wohl zunächst angekündigt, in Berufung gehen zu wollen.




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