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Apples Zensur und die Folgen

Einmal mehr wurde in der vergangenen Woche Apples Vorgehen in Sachen „nackte Tatsachen“ kritisiert – in den letzten Wochen hat Apple rund 5000 Anwendungen aus seinem App Store entfernt, die in irgendeiner Form anrüchig waren – dazu gehörten hierzulande jedoch zum Beispiel auch diverse Bildergalerien des Stern und der Bild-Zeitung. Dass die Amerikaner was das angeht ohnehin etwas prüde – manche mögen es auch pseudo-anständig  nennen – sind, dürfte inzwischen ja vielen Menschen klar sein, dass dies nun jedoch auch solche Kreise zieht, ist eher neu. Zumal die Firmen, um deren Apps es sich bei dieser Zensur-Aktion handelte, noch nicht einmal über diesen Vorgang informiert wurden. Dann gibt es auch keine konkrete Richtlinie, an der man dieses Verhalten Apples festmachen könnte.

Dementsprechend verärgert fällt dann auch mitunter die Reaktion auf diese Neuigkeiten aus – da die Grenzen oft fließend sind und Appes Vorgehen nicht immer nachvollziehbar ist, machen sich einige Personen bereits Gedanken darum, was als nächstes auf Apples schwarzer Liste stehen könnte – denn vielleicht sind es ja auch bald schon bestimmte Berichte, die dem Unternehmen nicht in den Kram passen, womit die Pressefreiheit dann endgültig gefährdet wäre. Dass Problem ist dabei auch, dass Apple sich rein rechtlich so geschickt abgesichert hat, dass man bei vielen Dingen, die die eigenen Produkte angehen, einen größtmöglichen Freiraum offen gehalten hat und andere Parteien da auch kaum mehr rein reden können.


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