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Billiglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen – Wandel bei Apple Zulieferer?

Wenn es nach dem US-Ökonom Michael C. Burda geht, dann sollte sich jeder, der ein iPhone besitzt, schämen. In einem Interview mit dem Tagesspiegel geht es zwar primär um Amerikas Krise und deren Einfluss auf die Weltwirtschaft, gleichzeitig ließ es sich Burda jedoch auch nicht nehmen, diesen Seitenhieb zu verteilen.

Dahinter steckt, dass Arbeiter in China heute in ähnlichem Maße ausgebeutet werden, wie im Frühkapitalismus – und dass es auch beim Fertigungsbetrieb, der für das iPhone zuständig ist, eine Menge Defizite gibt, konnte man unlängst unter anderem auch an der Selbstmord-Serie bei Foxconn erkennen. Die Arbeiter werden nicht nur mit Billiglöhnen abgespeist, sondern darüber hinaus auch noch ausgebeutet. Überstunden und schlechte Arbeitsbedingungen machen dabei nur einen Teil der Misere aus.

Burda meint jedoch auch, dass sich die Lage für die Arbeiter in Zukunft ändern wird – er rechnet damit, dass es in China irgendwann auch Gewerkschaften geben wird, die für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen werden und auch ein Machtwechsel im Land könnte sich diesbezüglich als förderlich erweisen – doch noch ist es nicht so weit. Hoffnung macht indes die Entwicklung, das Foxconn die Löhne der Beschäftigten in seinem größten Werk in Shenzhen angehoben hat und weitere 400.000 Arbeiter einstellen will. Der Konzern würde dann insgesamt 1.3 Millionen Menschen beschäftigen. Das taiwanesische Unternehmen produziert übrigens auch für Nokia, Hewlett-Packard und Dell.




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