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Der Fall MoLinker und der Nachgeschmack

downloads-app-storeFür iPhone-Nutzer hat der Fall MoLinker mit dem Rausschmiss aus dem App Store einen komischen Nachgeschmack. Wer sich regelmäßig durch den App Store hangelt und die Bewertungen aufmerksam liest, findet überall Hinweise auf Manipulation. Einige Entwickler nutzen die Promocodes, um sich gute Bewertungen zu verschaffen, andere löschen negative oder auch neutrale Kommentare einfach aus der Liste.

Beim Fall MoLinker, einem chinesischen Entwickler, der auch durch die Vielzahl seiner Apps auffiel, kommt nun einiges zusammen. Erstes hat dieser MoLinker sich selbst bewertet und zwar, wie Macnotes schreibt, “…mit immer dergleichen, seltsam “pr”-angehauchten Sprache.” Blogger hatten sich bei Apple gemeldet und darauf hingewiesen. Bei iPhoneography kann man sehr schön nachlesen, wie man MoLinker auf die Schliche gekommen war. Angeblich soll sich letztenendes Apples Marketing-Chef Phil Schiller selbst eingemischt haben und den Account sperren lassen, noch bevor man den Entwickler selbst kontaktiert hatte.

Mich ärgern diese vielen unnützen Kommentare im App Store täglich aufs Neue. Sie bringen gang ganz selten einen echten Mehrwert, da die Hürde, dort etwas zu veröffentlichen, einfach zu gering ist. Da finden sich dann beispielsweise Kommentare, die App würde nicht funktionieren, doch man merkt schon beim Lesen, dass dieses Nicht-Funktionieren nur der Dummheit des Kommentar-Verfasseres geschuldet ist!

Die Kommentarfunktion verfehlt trozt mehrfacher Überarbeitung durch Apple noch immer ihr Ziel, uns Verbrauchern eine Eindruck zur App zu vermitteln.

[via Macnotes]



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