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Ehemaliger Apple-Manager wegen Betrug vor Gericht

Der vor knapp einer Woche wegen Geldwäsche und Betrug inhaftierte frühere Apple-Manager Paul Shin D. hat nun vor einem kalifornischen Gericht auf „nicht schuldig“ plädiert. Ihm wird vorgeworfen, Produktinterna, von denen er im Rahmen seiner Beratertätigkeit erfuhr, ausgeplaudert zu haben. Für das geheime Wissen soll er eine Summe von einer Million Euro erhalten haben. Apple hat indes eine Zivilklage gegen Shin eingereicht. Darüber hinaus sind auch noch weitere Unternehmen in den Betrugsskandal verwickelt, so hat Shin scheinbar auch Beraterverträge abgeschlossen und seine Kunden in dem Glauben gelassen, dass dieser Vertrag mit Apple selbst zustande gekommen ist.

Insgesamt soll es sich um sechs Firmen handeln, die mit dem Betrugsfall in Kontakt gerieten. Begleiterscheinungen dieser Sache sind unter anderem auch, dass Zulieferer und andere Firmen durch ApplesProduktinterna in einer deutlich besseren Verhandlungsposition waren. Bereits im Februar 2007 soll Shin ihnen Details zu Absatzzahlen, Umsatzprognosen und Produktspezifikationen sowie auch zu Zielpreisen und Geboten von anderen Wettbewerbern verraten haben.




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