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Einigen sich Psystar und Apple außergerichtlich?

Psystarlogo KopiePsystar und Apple versuchen noch immer, die gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Dass geht aus einem Bericht von AppleInsider hervor.

Wir haben ein wenig nachgeforscht, um letztendlich zu verstehen, was da in beiden Unternehmen vorgehen muss. Ich meine: Aus welchem Grund sollte Apple die Gerichtsverhandlung vermeiden wollen? Da bleibt eigentlich nur ein Schluss, nämlich dass Apple ganz einfach nicht bereit ist, weitere Infos zum OS freizugeben. Dies wäre nötig, um bei Gericht den Prozess der Hardware-Bindung zu unterstreichen, beziehungsweise den Verstoß von Psystar zu verdeutlichen.

Es geht bei der anhängigen Klage ja um einen Verstoß gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA), also um ein US-Gesetz, das Rechte von Copyright-Inhabern erweitert. Das Gesetzt an sich ist bereits ein recht umstrittenes. Mit dem DMCA verhält es sich dabei quasi wie mit dem DRM. Jede Firma kann hierbei ihr eigenes Süppchen brauen, um den Schutz zu erreichen.

Apple wäre logischerweise viel daran gelegen, wenn “ihr DMCA-Rezept” nicht Gegenstand der Verhandlung sein müsste.

Über die Vorteile von Psystar müssen wir denke ich nicht weiter reden! Die kleine Firma dürfte schlechte Karten vor Gericht haben und ist bereits finanziell angeschlagen. Eine außergerichtliche Einigung wäre für sie nur von Vorteil.


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