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Erneut Kritik an Arbeitsbedingungen bei Foxconn

Die Präsentation des iPhone 4S begeisterte zwar viele Apple-Fans, parallel dazu wurde allerdings auch wieder Kritik an den Arbeitsbedingungen in den Werken des Apple-Zulieferers Foxconn geübt. Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerke wiesen auf zahlreiche Mängel hin, unter denen die Arbeiter zu leiden hätten. Neben unzureichender Schutzkleidung und nicht eingehaltenen Lohnzusagen würden auch Überstunden nicht bezahlt. Weil sie bei der Arbeit nicht entsprechend geschützt sind, klagen die Arbeiter unter anderem über Hautausschlag und Kopfschmerzen. Zur Eröffnung neuer Apple Stores in China erschienen dann auch zahlreiche Menschen, die gegen die schlechten Arbeitsbedingungen protestierten. Oft war das Wort „iSlave“ auf den Plakaten zu lesen.

Wenn man bedenkt, dass Apple derzeit das wertvollste Unternehmen der Welt ist und in den letzten Quartalen absolute Rekord-Gewinne eingefahren hat, kann man eigentlich nicht verstehen, was so schwierig daran ist die Arbeitsbedingungen für die Menschen in den Fabriken zu verbessern. Apple hat zwar mehrfach behauptet, sich um das Problem kümmern zu wollen, viel geändert hat sich aber scheinbar nicht. Tim Cook war Anfang des Jahres sogar höchst persönlich nach China gereist, um sich in den Fabriken einen Einblick zu verschaffen. Auch andere Unternehmen lassen bei Foxconn fertigen, doch vielleicht ist Apple gerade deshalb so in der Kritik, weil immer wieder von hohen Gewinnen und anderen Erfolgen die Rede ist. Außerdem mag Apples Image irgendwie auch gar nicht zu den tiefen Abgründen passen , die sich im Hintergrund der feinen Apple-Produkte auftun.




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