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Financial Time aus App Store verbannt

Als Apple vor ein paar Monaten neue Regelungen für den Vertrieb von elektronischen Zeitschriften über seinen App Store einführte, hagelte es eine Reihe von Protesten – immerhin wollte Apple 30 Prozent des Verkaufspreises einbehalten. Apple kam den Verlagen damals schon entgegen, indem man dann auf den 30 Prozent-Anteil verzichtet, wenn die Verlage selbst neue Abonnenten für ihre Apps gewinnen. Darüber hinaus sah die neue Regelung auch vor, dass Anbieter eine von Apple bereitgestellte Schnittstelle bei Verkäufen aus einer App heraus verwenden. Obwohl das nicht jedem in den Kram passte, fügten sich die meisten diesen Regularien. Die Financial Times hat das allerdings scheinbar nicht eingesehen und wurde jetzt aus dem App Store verbannt.

Scheinbar hatte Appe das Unternehmen bereits vor gewarnt und die Frist, um die App entsprechend umzugestalten, verlängert. Das scheint jedoch alles nicht geholfen zu haben und Nutzer müssen nun auf die Financial Times-App verzichten. Angesichts der Tatsache, dass rund 10 Prozent der neuen Abos über das iPad abgeschlossen wurden, erstaunt es dann doch, dass Financial Times in dieser Sache nichts unternommen hat. Allerdings bietet die Financial Times nun auch Inhalte über eine eigene App an, redaktionelle Beiträge werden auf einer Website, die man ganz normal über den Browser aufrufen kann, zur Verfügung gestellt.




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