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Foxconn: Jetzt Prämien für die Mitarbeiter, Medienschelte angebracht

Im Falle der Selbstmorde unter den Foxconn-Mitarbeitern kommt nach den ganzen Medienrummel neue Bewegung ins Spiel. Apple will sich nicht vorwerfen lassen, dass es in der Fabrik (gemessen an chinesische Standards…) schlecht zugeht, während andere Quelle auf die “miserablen” Verhältnisse aufmerksam machen.

Fakt ist: Apple lässt in China fertigen, und zwar sicher nicht, weil man sich zu dem Land verbunden fühlt, sondern weil die Chinesen für ihre billige Arbeit bekannt sind.

Wie umgeht man nun also der Medienschelte, wie kann man das Blatt wieder an sich reißen? Genau – es müssen positive Schlagzeilen her. Und die kamen heute.

MacNotes zitierte zum Beispiel Engagdet:

“Seitens Apple wird gerüchtet, dass Arbeiter bei Foxconn Prämien direkt von Apple nach prozentualen Anteil an den gefertigten Apple-Produkten erhalten sollen. Insbesondere die niedrigen Löhne seien der Grund für Unzufriedenheit unter den Foxconn-Mitarbeitern, mit einer direkten Auszahlung könnte Apple hier direkt eingreifen. Die iPad-Fertigung soll als erste mit dem neuen Prämienmodell starten.”

Apple versucht also mit der positiven Botschaft “wir sind gut und tun was für die Belegschaft” das Ruder im Medien-Tenor wieder an sich zu reißen. Was haltet ihr davon? Eigentlich machen einen solche News doch nur noch stutziger. Zumindest sieht es nach “schlechtem Gewissen” aus.

[via MacNotes]



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1 Kommentar

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  • peter Am Mittwoch, 02. Juni, 21:03

    Genialer Schachzug.
    Dadurch dass Foxconn nicht nur für Apple arbeitet und die Nachfrage nach Apple-Produkten sehr hoch ist, steigert eine Apple-Produkt-orientierte-Prämie natürlich die Bereitschaft, vornehmlich Apple-Produkte herzustellen bei Foxconn.

    Zwei oder noch mehr Fliegen mit einer Klappe – genial!