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FTC vs. Apple: Rache von Google und Adobe?

Neuer Ärger droht! Apple betreibt mit seiner Musikplattform iTunes den erfolgreichsten Musik-Onlineshop weltweit, nach aktuellen Zahlen laufen 70% aller Online-Musikverkäufe über iTunes. Auch das iPhone ist beliebter den je, allein im ersten Quartal 2010 wurden davon 8,8 Millionen Geräte verkauft, was Apple einen Marktanteil von 16% im Bereich der Smartphones eingebracht  und zu einer ernsthaften Konkurrenz für Blackberry & Co. gemacht hat. Kurz gesagt: Apple ist (fast) überall dabei und hat somit auch eine erhebliche Kontrolle über digitale Inhalte.

Doch dieser Erfolg könnte Apple nun zum Verhängnis werden, denn jetzt wurden die Wettbewerbshüter auf den Plan gerufen. Bereits am Wochenende machte die US-amerikanische Regulierungsbehörde FTC (Federal Trade Commission) auf Apple aufmerksam. Die FTC will herausfinden, ob Apple auf seinen mobilen Geräten wie iPad oder iPhone unzulässigerweise die Nutzung von Software einschränkt. Die Untersuchungen basieren auf einer Beschwerde von Google und richten sich gegen die neue Regelung von Apple, dass keine Werbung mehr von Google oder anderen Apple-Konkurrenten in die Apps integriert werden soll (wir berichteten bereits, mehr dazu hier).  Ebenfalls im Blickpunkt steht hier die Haltung von Steve Jobs, dass der Flash-Player von Adobe nichts auf Apple-Geräten verloren hat, obwohl Flash das allgegenwärtige Plugin für Multimedia-Inhalte im Internet ist.

Stellt sich jetzt nur noch die Frage ob Apple seinen eingeschlagenen Weg fortsetzt oder seine Geschäftspraktiken aufgrund des öffentlichen Drucks ändert…




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