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Hacker weisen Apple auf Sicherheitslücken hin

Eine Warnung aus einer eher ungewöhnlichen Richtung erhielt nun Apple – demnach wurde das Unternehmen von Hackern darauf hingewiesen, dass die Sicherheitslücken von Entwicklerseiten für verschiedene Apple-Produkte und -Systeme, darunter auch iPhone, iPad und Mac OS X, auch so genannte Phishing-Aktionen zulassen würden. Beim Phishing handelt es sich um den unerlaubten Abgriff von Daten, beispielsweise über gefälschte E-Mails, URLs oder auch Kurznachrichten, mit dem Ziel, die Nutzer zu schädigen.

Obwohl die Nachricht der YGN Ethical Hacker Group Apple bereits Ende April erreichte, sickerte die Geschichte erst jetzt durch. Apple hat in all den Wochen jedoch scheinbar nichts weiter unternommen, um die Sicherheitslücken zu schließen. Als eine Art Gegenmaßnahme plant YGN nun, sämtliche Informationen zum Leck im Internet zu veröffentlichen, falls Apple nicht zeitnah auf die Warnung reagiert.

Die YGN Ethical Hacker Group hat es sich zur Aufgabe gemacht, kommerzielle Unternehmen auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen, um anderen Hackern, die keine guten Absichten pflegen, das Handwerk zu legen. Auf diese Weise haben die betreffenden Unternehmen die Gelegenheit, die Sicherheitslücke rechtzeitig zu beheben. Doch ganz legal scheint dabei auch das Vorgehen von YGN nicht zu sein, denn in den USA ist bereits das Scannen einer Webseite ein Angriff, wenn dieses Vorgehen vorher nicht explizit autorisiert wurde.




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1 Kommentar

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  • DAMerrick Am Montag, 04. Juli, 10:46

    Apple und alle anderen US-Unternehmen sollten lieber froh sein das die Gruppierung erst warnt und den Firmen Zeit gibt statt die LEcks gleich zu veröffentlichen.

    Obwohl letzteres wohl gerade Apple und seine Jünger nach all den Jahren auf den kalten Boden der Tatsachen zurückbringen würde.