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iCloud, iOS und Lion – Steve Jobs eröffnet WWDC in San Francisco

Gestern Abend unserer Zeit war es dann soweit und Steve Jobs betrat die Bühne beim Entwicklerkongress Worldwide Developers Conference in San Francisco. Zwar reichte es nur für einen kurzen Auftritt, bei dem Jobs die Veranstaltung offiziell eröffnete und gleichzeitig auch das neuste Projekt des Unternehmens namens iCloud präsentierte, aber immerhin. Rund 5000 Entwickler aus aller Welt waren am Montag angereist, um sich direkt vor Ort über die neuesten Apples-Produkte zu informieren. Allerdings übernahmen nach der Eröffnungsrede dann andere Apple-Manager die Präsentation, unter anderem um das neue Betriebssystem für den Mac „Lion“ vorzustellen, ebenso wie iOS 5, das Betriebssystem für iPad, iPod touch und iPhone.

In iOS 5 sind nun diverse Funktionen integriert, die bislang von Drittanbietern bereitgestellt wurden und darüber hinaus gibt es nun auch Push-Mitteilungen für Statusmeldungen, Aktualisierungen und weitere Informationen. Außerdem sorgt iMessage dafür, dass Nachrichten sowie auch Bilder in Echtzeit verschickt werden können, die Nachrichten werden dabei verschlüsselt. Weiterhin können Nutzer ebenfalls in Echtzeit sehen, ob ihr Gesprächspartner gerade eine Nachricht eintippt.

Besonders gespannt war man allerdings auf iCloud, den neuen Musikdienst Apples, dessen Präsentation dann nach rund eineinhalb Stunden wieder Steve Jobs übernahm. iCloud soll für Nutzer kostenlos sein und ihnen zudem die Möglichkeit bieten Informationen von verschiedenen Geräten in einem globalen Rechenzentrum zu speichern, damit sie anschließend über das Internet von überall darauf zugreifen können. Neben Dateien sind so unter anderem auch Kontakte und Kalendereinträge stets abrufbereit. Darüber hinaus ist natürlich auch das Speichern von Musik auf diese Weise möglich – wenn man zum Beispiel einen Sing auf iTunes kauft, kann man diesen anschließend auf bis zu zehn Geräten nutzen bzw. abrufen. Die verschiedenen Apple-Geräte müssen auch nicht mehr synchronisiert werden, da sich alles – praktisch griffbereit – in der Cloud befindet. Während jener Teil, der die Musik betrifft bereits zum jetzigen Zeitpunkt verfügbar sein soll, werden die weiteren Funktionen dann im Herbst dieses Jahres folgen.




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