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Lage in China: US-Senat schreibt Apple an

Nachdem Google bereits vor ein paar Wochen verkündet hatte, sein Engagement in China zu überdenken nachdem Hacker versucht hatten, in Mail-Konten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten einzudringen, fordert der US-Senat nun auch weitere namhafte Unternehmen auf, Farbe zu bekennen – darunter auch Apple, Amazon, AT&T, Dell, Facebook, IBM und Nokia. Der US-Senator Dick Rubin schrieb die verschiedenen Firmen direkt an und nannte Google auch als eine Art Vorbild, was den Umgang mit der Missachtung des Menschenrechts und auch der Meinungsfreiheit in China angeht. Nun will man also wissen, wie andere große Unternehmen dieser Branche die Situation einschätzen bzw. ob sie vorhaben, irgendetwas in dieser Sache zu unternehmen.

Google trägt sich schon seit einer ganzen Weile mit dem Gedanken, sich komplett vom chinesischen Markt zurück zu ziehen, weil man schon seit langem auf Kriegsfuß mit der Zensur der chinesischen Regierung steht. Insbesondere Apple dürfte sich mit der Beantwortung der Frage schwer tun, immerhin lässt das Unternehmen einen Großteil seiner Produkte von chinesischen Arbeitern  zu Spottpreisen fertigen – nicht direkt aber immerhin von den dort angesiedelten Partnern. Während AT&T und Facebook bereits angaben, bis zum 19. Februar 2010 zum Schreiben des US-Senats Stellung zu nehmen, hüllt sich Apple bis dato in Schweigen.




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