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Sicherheitsexperte warnt: Siri-Befehle trotz Sperre möglich

Siri, die Spracherkennungstechnik, mit der man sich mit dem neuen iPhone 4S unterhalten und hier und da auch nützliche Bedienbefehle geben kann, wird zur Zeit heiß diskutiert. Schließlich handelt es sich dabei um ein absolutes Highlight des neuen Apple-Smartphones.

Allerdings sind die Reaktionen nicht ausschließlich positiv und da das Gerät noch nicht lange auf dem Markt ist, trudeln immer wieder neue Fehlermeldungen bei den internationalen Presse- und Medienvertretern ein. So wurde zum Beispiel von Sicherheitsexperte Graham Cluley, der für Sophos tätig ist, eine Erkenntnis gemacht, welche die Telefonsperre teilweise umgehen lässt. So soll es durch die Anwendung der Spracherkennung Siri möglich sein, Befehle an das Handy zu schicken, die trotz Telefonsperre akzeptiert werden. Ein Aspekt der gerade wegen der Möglichkeiten des regen Datenaustauschs durch das iPhone 4S schon einen Kritikpunkt wert ist.

Cluley borgte sich von einem Kollegen das besagte Smartphone und war durch Siri in der Lage Emails und Textnachrichten zu versenden obwohl der allgemeine Zugang zum Gerät hätte gesperrt sein müssen. Derartige Möglichkeiten bestehen auch bei Kalendereinträgen und weiteren Funktionen.

Das Problem scheint bekannt zu sein. Cluley warnt jedenfalls davor, es allzu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Bedenkt man letzten Endes, dass fremde Menschen, die aus welchem Grund auch immer an das iPhone 4S eines anderen gelangen, dadurch Adressen herausfinden und die Kontakte ausspionieren könnten, ist die Sorge sicher berechtigt.




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