Donnerstag, 03. Juni 2010
Sicherheitslücke beim iPhone entdeckt
Die Experten von Heise Security haben nun eine Sicherheitslücke beim iPhone entdeckt, die es Dritten möglich macht, über eine USB-Verbindung Daten über den Boot-Vorgang des Handys auszulesen. Über einen PC kann man auf diese Weise unter anderem auch auf Musik und Bilder zugreifen, während man erst dachte dass dies nur mit Linux-Rechnern und Ubuntu möglich ist, hat man mittlerweile festgestellt dass man unter Windows Vista sogar komplette Backups erstellen kann, die unter anderem auch Passwörter und andere geheime Daten enthalten.
Normalerweise ist es so gedacht, dass das iPhone eine Verbindung mit Gegenstellen, die unbekannt sind, verweigert. Versucht man jedoch, diese Verbindung direkt beim Booten herzustellen, kann es sein dass sie genehmigt wird. Die Ursache dafür kann sein, dass eine bestimmte Komponente des Systems noch nicht betriebsbereit ist und die Verbindung so dennoch zustande kommt. Allerdings ist der Zugriff nicht bei allen Geräten möglich und zum jetzigen Zeitpunkt weiß man auch noch nicht, woran das liegt. Fakt ist dass das iPhone nur dann reagiert, wenn es in entsperrtem Zustand ausgeschaltet wird. So ist es beim wieder einschalten für einen kurzen Moment ungesichert, bis es vom Springboard verriegelt wird. Apple äußerte sich indes noch nicht zu diesem Sicherheitsproblem.
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Heise Security, iPhone, Sicherheitslücke
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